TAGESORDNUNG

 

1. Begrüßung

a) Gedenken an die verstorbenen Familienmitglieder (s. Anlage 1)

2. Rechenschaftsbericht Vorstand
a) Aussprache

3. Finanzbericht
a) Aussprache

4. Bericht Kassenprüfer

5. Entlastung
a) Vorstand
b) Kassenprüfer

6.Neuwahlen

  1. Vorsitzende/r
  2. 1.Stellvertreter/ in
  3. 2. Stellvertreter/ in
  4. Kassenprüfer/ in

7. Satzungsfragen der Vereins

8. Nutzungsordnung Friedhof

  1. Belegungsplan
  2. Grabgestaltung
  3. Gedenksteine
  4. Betreuung des Friedhofes

9. Verschiedenes

 

PROTOKOLL

Beginn der Mitgliederversammlung: 11:00h

Anwesende: siehe Teilnehmerliste

 

TOP 1:

Begrüßung der Mitglieder durch den Vereinsvorsitzenden, Hans Zahn. Sabine Zahn übernimmt die Protokollführung.

Der Vorsitzende bittet alle Familienmitglieder, sich zum Gedenken der Toten zu erheben. Seit der letzten Mitgliederversammlung am 23.09.2007 sind folgende Familienmitglieder gestorben: Anneliese Zahn (Hamburg), Eberhard Zahn (St. Wolfgang), Angelika Esser (München), Hemuth Arnscheid (Kamenz), Lilli Herold (Düsseldorf), Trudi Schiffers.

Der Vorsitzende bittet um eine Schweigeminute zum Gedenken an die Verstorbenen.

 

TOP 2:

Der Vorsitzende trägt den Rechenschaftsbericht des Vorstands vor:

Die Restaurierung der Grabsteine und der Rahmen konnte auf Grund der Spenden aus dem Familienkreis, zu der bei der letzten Mitgliederversammlung 2007 aufgerufen worden war, weitgehend abgeschlossen werden. Es steht noch eine Sicherung eines der Grabsteine aus, die bisher nur provisorisch vorgenommen werden konnte.

Das Holzkreuz der Anna Zahn ist vor einiger Zeit umgefallen. Es kann nicht restauriert werden. weswegen ein neuer, kleinerer Stein an anderer Stelle des Friedhofs aufgestellt wird.

Die Bronzeplatte auf dem Gedenkstein an Franz Ludwig Zahn im Moerser Schlosspark wurde gestohlen. Der Vorstand hat diese Tafel mit gleichem Text inzwischen ersetzt.

Der Vorstand war – neben der laufenden Vereinsarbeit – im Wesentlichen mit der Abwicklung der Spendenprojekte und der Vor – und Nachbereitung des Zwischen- Familientages in Wasserthaleben 2010 und des aktuellen Familientages in Moers beschäftigt. Über den Fortgang der Projekte und Planungen gab es am 22.09. 2012 bereits eine Informationsveranstaltung für die Familienmitglieder bzw. die Mitglieder des Vereins.

Aussprache über die künftige Gestaltung und Terminierung der Familientage:

Es wird diskutiert, ob es bei dem üblichen 5jährigen Rhythmus bleiben soll oder ob es, wie erstmals 2010, wieder einen Zwischen-Familientag nach 2 oder 3 Jahren geben sollte. Es gab hierzu verschiedene Meinungen, z.B. wurde die doch sehr große Vorbereitungsarbeit bedacht, die eher für den Fünf-Jahres-Rhythmus spricht. Eine Mehrheit von Familienmitgliedern regte dagegen die Beibehaltung eines sog. Zwischen-Familientages an, da dies den Zusammenhalt in der Familie und die Chance, sich zu treffen, erhöht. Grade auch die Älteren signalisierten großes Interesse an einem verkürzten Zeitraum zwischen diesem Familientag und dem nächsten.

Einig ist man sich darin, dass die Zwischenfamilientage nicht in Moers stattfinden sollten. Der Vorstand wird daher ein geeignetes Reiseziel finden mit Bezug zur Familie Zahn und die Vorbereitungen entsprechend beginnen.

Die Ausrichtung des Programms der Familientage wird diskutiert. Es gibt Stimmen, die zu eher lockerem Programm mit viel Gelegenheit zur Geselligkeit raten, damit etwa auch Familien mit kleineren Kindern problemlos teilnehmen können. Es gibt aber auch die Meinung, dass nur ein attraktives Programm für eine rege Teilnahme und Gesprächsstoff unter den Familienmitgliedern sorgt.

Einig ist man sich darüber, dass die Familientage neben einem attraktiven Programm in jedem Fall genug Gelegenheit zur Geselligkeit bieten sollten und die Teilnahme an den einzelnen Programmpunkten eher locker und keinesfalls als verbindlich anzusehen ist. Auch muss den teilnehmenden Familienmitgliedern Rechnung getragen werden, so dass auch Familien mit Kindern angesprochen werden ebenso, wie auch ältere Familienmitglieder die ev. nicht mehr so gut zu Fuß sind.

Die Familientage sollten, wie bisher, möglichst außerhalb der Schulferien liegen, auch wird die Mehrtätigkeit begrüßt, da so mehr Familien-mitglieder die Chance auf Teilnahme an einem oder zwei der Tage haben.

Der Vorsitzende weist darauf hin, dass die Anmeldungen präziser bzw. verbindlich für die einzelnen Programmpunkte und Tage erfolgen sollten, damit es nicht zu Fehlplanungen und Kostenüberhängen kommt, weil plötzlich doch nicht so viele Verwandte, wie angemeldet, erscheinen.

Aus dem Kreis der Familie wird gewünscht, dass die Anmeldeformulare vom Vorstand genauer formuliert und für die einzelnen Punkte deutlich mit Kosten gekennzeichnet werden.

 

TOP 3:

Der Vorsitzende erläutert die Kassenlage und die Entwicklung der Finanzen von 2007 – 2012 (siehe: Anlage).

 

TOP 4:

Da der Ordner mit den Belegen leider nicht in Moers verfügbar ist, konnte Dr. Volkmar Zahn die übliche Kassenprüfung nicht vornehmen. Hans Zahn wird in den nächsten zwei Wochen zu Volkmar nach Bad Homburg fahren und ihm den Ordner übergeben, damit die Kassenprüfung zeitnah zur Mitgliederversammlung erfolgen kann.

 

TOP 5:

Dr. Volkmar Zahn beantragt dennoch die Entlastung des Vorstands, vorbehaltlich dieser nachträglichen Kassenprüfung.
Der Vorstand wird mit einem einstimmigen Votum von der Mitgliederversammlung entlastet.

 

TOP 6:

Der Vorsitzende bedankt sich bei Viktoria Zahn für ihre engagierte, 10jährige Tätigkeit im Vorstand des Zahn ́schen Familienverbandes. Sie hatte um Beendigung ihres Mandates zum Ablauf dieser Wahlperiode gebeten.

Hans Zahn und Sabine Zahn sind bereit, ihre Vorstandstätigkeit für weitere 5 Jahre fortzusetzen. Friedericke Enders stellt sich gemeinsam mit diesen beiden zur Wahl für den Vorstand des Familienverbandes.

Der Vorstand wir einstimmig gewählt, so dass Hans Zahn weiterhin das Amt des Vorsitzenden ausübt, Friedericke Enders und Sabine Zahn als Beisitzer im Vorstand arbeiten werden.

Der Vorsitzende dankt der Mitgliederversammlung für das ausgesprochene Vertrauen.

 

TOP 7: 

Dr. Philipp Zahn hat auf Bitte des Vorstands die Satzung des Familienverbandes überprüft. Ihr liegt die Ursprungssatzung aus dem Gründungsjahr 1941 zu Grunde, die seither zweimal verändert wurde, 1964 und 1973. In der letzten Fassung gilt sie bis heute. Die Vereinssatzung macht einen etwas “angestaubten“ Eindruck, da die neueren Rechtsgrundlagen bzw. Regelungen dort noch nicht eingearbeitet sind. Diese gelten aber dennoch, trotz fehlender Formulierungen. Dies gilt insbesondere für das Recht der Mitglieder auf Einberufung einer Mitgliederversammlung (muss sein auf Wunsch von 10% der Mitglieder) und auf das Recht der Mitglieder, Anträge in die Tagesordnungen der Mitgliederversammlungen einzubringen. Es fehlen auch die modernisierten Einladungsmodalitäten ect. Insgesamt rät Philipp zu Beibehaltung der Satzung. Eine modernisierte Satzung sei zwar „nice to have“, eine Änderung sei jedoch nicht substantiell nötig, verursache jedoch Kosten.

Die Mitgliederversammlung beschließt einstimmig, die Satzung in ihrer jetzigen Fassung bei zu behalten.

 

TOP 8:

Es wird die Vereinheitlichung der Grabsteingestaltung auf dem Friedhof diskutiert. Die Grabsteine sollten sich in Zukunft möglichst an den vorhandenen Größen, Steinsorten und Modellen orientieren, um ein einigermaßen einheitliches Bild des Familienfriedhofes zu erhalten.

Insbesondere wird gebeten, mattes Steinmaterial zu verwenden.

Diese Vorschläge werden mehrheitlich von der Mitgliederversammlung angenommen. Sie fließen in die Formulierung der Friedhofsordnung ein, die für die Beisetzung gestorbener Familienmitglieder verbindlich ist.

Anhand des Belegungsplans, den Hans Zahn im Anschluss an die Mitgliederversammlung auslegt, können alle Anwesenden sich über ihre bestehenden Grabreservierungen informieren und ggf. Änderungswünsche direkt mit dem Vorsitzenden besprechen.

Auf dem Friedhof gibt es mittlerweile drei Gedenksteine, für Anna Zahn, Theodor von Zahn und Prof. Joachim Zahn. Neu hinzukommen soll jetzt ein Gedenkstein für Dr. Eberhard Zahn.

Die Mitgliederversammlung beschließt mehrheitlich, dass das Errichten von Gedenksteinen insbesondere für solche Familienmitglieder möglich sein soll, die eine Grabreservierung hatten und für die ihre nächsten Verwandten die laufenden Gebühren ebenso bezahlen, wie für eine reguläre Grabstätte. Auch müssen die Verwandten, die den Gedenkstein veranlassen, selbst Mitglied im Familienverband sein oder werden und dies auch bleiben, so lange sie für diesen Gedenkstein zahlungspflichtig sind.

Es wird einstimmig beschlossen, dass es künftig die Möglichkeit geben soll, für verstorbene, aber nicht auf dem Familienfriedhof beerdigte Familienmitglieder die Möglichkeit einer Bronzetafel zum Gedenken zu schaffen, die an der Friedhofsmauer angebracht wird.

Die Mitgliederversammlung beschließt mehrheitlich, dass hierfür eine einmalige Spende in Form einer Gebühr erhoben wird. Die Einzelheiten hierfür legt der Vorstand in der Friedhofsordnung fest.

Die Betreuung des Friedhofes hat bisher sehr erfolgreich Werner Riedel für den Familienverband übernommen. Er ist mittlerweile 80 Jahre alt und denkt über eine Abgabe dieser Aufgabe nach.

Der Vorstand konnte Jörn Herold dafür gewinnen, die Aufsicht über die Friedhofspflege zu übernehmen. Der Vorstand bedankt sich sehr für den engagierten, jahrelangen Einsatz von Werner Riedel für unseren Familienfriedhof und dankt auch Jörn für die Übernahme dieser wichtigen Aufgabe. Der Vorsitzende wird Werner Riedel über diese Entwicklung informieren.

Jörn Herold wird Mitglied der Friedhofskommission.

 

TOP 9:

Der Vorsitzende stellt der Versammlung die avisierten Spendenprojekte vor und bittet um Spenden aus dem Familienkreis:

Die Mitgliederversammlung beschließt, dem Adolfinum eine Spende i.H.v. € 500,- zukommen zu lassen für die geplanten Klassenfahrten
nach Ausschwitz.

Die Mitgliederversammlung beschließt, dem Museumsverein Moers zur Erneuerung der Tafel (Franz Ludwig Zahn) vor dem Martinsstift eine Spende i.H.v. 1.000,- zukommen zu lassen.

Voraussetzung hierfür ist das Eingehen von einem entsprechenden Spendenvolumen auf dem Konto des Familienverbandes oder verbindlichen Zusagen über entsprechende Spendenbeträge. Diese können auch direkt an die Spenden-Empfänger gehen, sofern Spendenbescheinigungen erwünscht sind. Die Durchführung der Spenden sollte mit dem Vorstand abgesprochen werden.

Daneben beschließt die Mitgliederversammlung, das Grabsteinprojekt in Wasserthaleben nach den finanziellen Gegebenheiten bzw. gemäß des Spendenaufkommens hierfür umzusetzen.

Die Mitgliederversammlung beschließt, die Friedhofskommission, die sich einmal jährlich im Frühjahr in Moers trifft, in „Familienrat“ umzutaufen, da hier wesentlich mehr als nur Friedhofsfragen diskutiert und vorbereitet werden.

Der Vorsitzende bittet darum, auch Ehepartner und Kinder zu einer eigenen Mitgliedschaft zu bewegen, damit der Verein auf ein gesteigertes Beitragsvolumen kommt und nicht in Kürze wieder die Mitgliedsbeiträge erhöhen muss.

Der Vorsitzende bedankt sich bei allen Mitgliedern für ihre Unterstützung und für ihre Anwesenheit und schließt die Versammlung um 12:30h.